BBB hinterfragt Kosten der „Pride“-Veranstaltung

Verwaltung soll belastbare Zahlen liefern / Einseitigkeit beklagt

Kinzigtal Nachrichten 06.08.2026
SCHLÜCHTERN

Die Bürger-Bewegung Bergwinkel (BBB) hält es in  Bezug auf den Umzug des Vereins Queer Main-Kinzig laut einer Pressenotiz mit Friedrich dem Großen: Jeder soll nach seiner Façon selig werden. „Das Recht queerer Menschen auf eine selbstbestimmte Lebensführung steht für uns nicht zur Debatte. Minderheiten stehen zu Recht unter dem besonderen Schutz des Grundgesetzes“, schreibt die BBB. Bezüglich des islamistisch motivierten Anschlags am Rande des Berliner Christopher Street Days (CSD) am 25. Juli vermisste die BBB in den Verlautbarungen der Veranstalter die Bereitschaft, „dies klar auszusprechen, statt Bedrohungen ausschließlich einer politischen Richtung zuzuordnen“. Vor diesem Hintergrund sei für die BBB nicht

Kritik an Grußwort

nachvollziehbar, dass über die Kundgebung auf dem Stadtplatz hinaus ein Demonstrationszug durch Schlüchtern stattfand. „Sicherheitslage und örtliche Verhältnisse hätten aus unserer Sicht eine Beschränkung auf die stationäre Veranstaltung nahegelegt.“ Kritisch sehe die BBB zudem, dass Stadtrat Jürgen Heil (CDU) vonseiten des Magistrats ein Grußwort gesprochen habe, denn die Stadt sei zur Zurückhaltung  gegenüber politisch geprägten Veranstaltungen verpflichtet. 
Überdies bittet die BBB die Stadt „um Offenlegung der entstehenden Kosten, insbesondere für den Einsatz des Bauhofs und die Bereitschaft der Polizeistation Schlüchtern. Nach unserem Eindruck steht der Aufwand außer Verhältnis zum Anlass“. Belastbare Zahlen würden zur Versachlichung beitragen. hst, sh